10 Ratschläge für Gesunde, Angehörige und Freunde im Umgang mit rheumakranken Menschen.

1. Betrachte meine Erkrankung nicht als etwas “Peinliches”. Es ist eine Tatsache – ich muss damit leben, und du kannst dich so verhalten, dass es mir leichter fällt.
2. Benimm dich mir gegenüber so normal wie möglich. Ich bin auch mit der Erkrankung ein vollwertiger Mensch.
3. Bemitleide mich nicht! Es mag gut gemeint sein, aber es ist keine Hilfe.
4. Glaube nicht, dass du immer sofort etwas tun musst, wenn ich nicht weiterweiß.
Ich will und muss lernen, schwierige Situationen durchzustehen.
5. Nimm mir nicht Dinge aus der Hand, die ich noch selbst tun kann. Ich brauche meine Erfolgserlebnisse, um mich aufzubauen.
6. Denke daran, dass ich manche Dinge langsamer oder umständlicher tun muss als du. Ich kann nur in meinem eigenen Tempo vorankommen – lass du dich davon nicht aus der Ruhe bringen.
7. Zeige mir eindeutig, wenn du für mich da bist. Ich werde oft deine Hilfe und dein Verständnis brauchen – aber ich will auch lernen, einmal zu warten.
8. Rede mit mir nicht ständig über die Krankheit. Wir haben noch so viel anderen Gesprächsstoff!
9. Versuche mich so zu akzeptieren wie ich bin, auch wenn du mich nicht immer verstehen kannst.
10. Hab die Gelassenheit, Dinge anzunehmen, die du nicht ändern kannst. Hab den Mut, Dinge anzupacken, die du ändern kannst. Und gewinne die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

10 Dinge, die du zu jemandem mit einer (fast) unsichtbaren Krankheit sagen kannst.

1. Wie fühlst du dich heute?
2. Gibt es irgendetwas, das ich tun kann, um es dir leichter zu machen?
3. Ich bin da für dich – egal was du brauchst.
4. Es muss schrecklich sein mit einer Krankheit, die man dir kaum ansieht, die dir aber solche Schmerzen und Probleme bereitet.
5. Es tut mir leid, dass du das alles durchmachen musst.
6. Ich wünschte, ich könnte dir die Schmerzen abnehmen.
7. Ich hoffe, dass es dir bald besser geht.
8. Ich denke an dich.
9. Ich kann leider nicht wirklich verstehen, was deine Krankheit bedeutet und was du durchmachst – aber ich würde es gerne verstehen.
10. Es tut mir leid, dass ich mir ein Urteil erlaubt habe, bevor ich deine Krankheit verstanden habe.

(c) 
http://www.mollysfund.org/2013/04/invisible-illness-but-you-look-so-good/