Aktion

Ich bin eine gesunde Seele,
die in einem Körper wohnt, der Symptome zeigt, die wir Rheuma nennen,
und mit einem Geist lebt, der gerade erst lernt, die Botschaften dahinter zu verstehen,
um sich selbst heilen zu können.

Mit dem letzten Beitrag → Reflektion habe ich den Weg für unseren gemeinsamen Neubeginn bereitet – nun gehen wir los, die Veränderungen werden greifbar: ich beschreibe euch, was ich tue, um meine Selbstheilungskräfte zu entfalten.

Ich überfordere mich nicht und ich mache aus dem Gesundwerden keinen Wettbewerb. Ich weiß, wo mich meine Verbissenheit hingeführt hat, und lerne aus meinem Rückblick. Nun genieße ich den Prozess, ich habe alle Zeit der Welt. Ich darf Stück für Stück und in meinem eigenen Tempo gesund werden, einfach so, wie es sich gut für mich anfühlt. Selbstheilung ist eine Lebensumstellung! Es ist ein wunderbares Abenteuer und all das, was wir konkret für unsere Heilung tun, empfinden wir nicht als Pflicht, sondern als Privileg und Geschenk.

Wenn wir aufgeweckt und aus Selbstliebe handeln wird das ganze Leben zur Meditation.

Die folgenden Zeilen sind bewusst als stichpunktartiger Überblick gehalten, denn so bekommt ihr einen Eindruck davon, wohin die Reise geht, und es bleibt spannend! Tiefgang und Beleuchtung gibt es von mir dann ausführlich in den neuen Beiträgen. (-:

Alles, was ich hier aufliste, entsteht aus Liebe. Es hat mir geholfen, es ist das, was für mich funktioniert, und es blüht hier in rheumatopia für euch als ein Angebot. Es gibt kein Muss, keine Regeln oder Verbote und kein Dogma.

Alles, was ich sage und schreibe, ist nur so wahr, wie du es für dich zu deiner Wahrheit machst. 


1. Intuitiv essen = den Körper optimal nähren
❀ essen, wenn ich Hunger habe, das essen was mir gut tut und schmeckt, und aufhören zu essen, wenn ich satt bin
❀ Habe ich wirklich Hunger oder brauche ich gerade etwas ganz anderes?
❀ Sind alle meine Bedürfnisse, die nichts mit Essen zu tun haben, befriedigt?
❀ meine Intuition stärken und mehr in mich hineinspüren
❀ meine körperlichen Signale besser kennenlernen, annehmen und deuten lernen
❀ Vertrauen in den Körper und dass er schon weiß, was er tut
❀ mich optimal versorgen
❀ den Druck, die Kontrolle und die Strenge zu mir rausnehmen.

2. Supplemente / NÄHRstoffe nehmen = den Körper aufbauen
❀ zur Unterstützung: ich nehme Medikamente weg und gebe etwas Heilsames dazu
❀ einen möglichen oder durch Medikamente sehr wahrscheinlichen Mikronährstoffmangel ausgleichen
❀ einen Wechsel schaffen von Chemie zu natürlichen Stoffen
❀ Wohlbefinden schaffen.

3. Inspiration erhalten = das spirituelle Energielevel hochhalten
❀ meine Notizen lesen
❀ Podcasts und Musik hören
❀ ein Dankbarkeitstagebuch führen
❀ mich täglich mit meinem höchsten Selbst verbinden
❀ Ist das, wer ich wirklich bin?

4. Wahrnehmung der Körpersignale und Bedürfnisse = in den Körper hineinspüren
❀ Wo ist eine Anspannung oder ein Schmerz?
❀ Was könnte das bedeuten?
❀ Fühle ich etwas dazu?
❀ Was könnte mir jetzt helfen/was brauche ich gerade wirklich?
❀ Psychosomatik: Wo drückt sich meine Seele über meinen Körper aus?
❀ Gefühle wahrnehmen, annehmen, da sein lassen und ihre Botschaften verstehen.

5. Psychohygiene = in mir aufräumen
❀ meinen inneren Dialog, meine Gedanken und die damit einhergehenden Gefühle beobachten
❀ Warum denke ich dies und das?
❀ Was erzähle ich mir selbst dazu?
❀ Was bedeutet es und wie kann ich es lösen?
❀ Wo bin ich da noch im Ego gefangen?
❀ All das aufschreiben und ausformulieren und somit meinem Unterbewusstsein die richtigen Fragen stellen, um Antworten zu erzeugen.

6. Pausen machen = S.T.O.P.

❀ mich völlig rausnehmen aus allem und in mich gehen
❀ den Trubel um mich herum bewusst ausblenden
❀ bewusst atmen
❀ Wo ist eine Anspannung? Wie kann ich sie loslassen?
❀ mir gute Gedanken schicken, ein positives Selbstgespräch aufbauen.

7. Mich rausholen aus dem negativen Strudel = Fülledenken

❀ Was sind die destruktiven Gedanken, die Gefühle von Wut, Ärger etc. hochbringt?
❀ Was bringt es mir, wenn ich mich runterziehen lasse?
❀ Was ist schön an diesem Moment?
❀ mich selbst und auch andere fragen: “Wofür bist du gerade dankbar?”
❀ Inspiration suchen
❀ mich wieder an mich selbst erinnern und an das, was ich wirklich bin.


Seid ihr neugierig geworden? Das hoffe ich sehr, denn dann können wir diesen Weg gemeinsam weitergehen. Zum Abschluss meiner Zusammenstellung passt dieser kleine Post, den ich am 31. Juli 2019 auf Instagram und twitter geteilt habe.

Ich bin SO. GLÜCKLICH! Wie kann ich nicht glücklich sein? Ich laufe stark und leicht und ohne Schmerzen auf meinen eigenen Beinen durch die Welt und ich betrachte ihre Schönheit mit zwei gesunden Augen. Was will ich mehr vom puren Leben?