Innerer Frieden

 Man sieht nur mit dem Herzen gut. ❤   Je bewusster wir durch unser Leben gehen, je mehr Muster sehen wir unter der Matrix, je mehr hören wir, was die Menschen wirklich bewegt, was darunter liegt, und desto mehr trainieren wir unser Mitgefühl. Aus dieser Liebe heraus, deinem Komplett-Sein und dem Wissen, nichts und niemanden zu “brauchen”, sondern alles und jeden zu schätzen – aus dieser Liebe heraus kannst du andere bedingungslos, ohne Erwartungen, vollkommen lieben lernen.

Dieses Mitgefühl brauchst, gerade jetzt und immerdar, um den Schmerz im anderen zu erkennen, dein eigenes Drama loszuwerden, dein MeMeMe beiseite zu schieben. Du wirst achtsamer und helfender mit anderen Menschen umgehen können, mit ihnen agieren und wirklich unterstützen, wirklich etwas beitragen. Ihnen helfen zu sehen, was sie eigentlich wirklich brauchen. Sie sich selbst zurückgeben.

Wonach sehnen wir uns derzeit am Meisten? Ich kann euch wenigstens sagen, wonach ich mich am Meisten sehne: nach innerem Frieden als Anker und als ein Zeichen von Sicherheit in einer Zeit, in der im Außen alles verdammt unsicher zu sein scheint. Und nach einem Gefühl von Verbindung und wahrer Verbundenheit, um gemeinsam nicht nur durchzuhalten, sondern daran zu wachsen. We rise by lifting others.

Innerer Frieden kommt nicht mit einem Fingerschnipsen nach einer Meditationssession – schön wär’s! Seelenfrieden ist tagtägliche Arbeit und eine tagtägliche Entscheidung gegen das Drama, gegen das Ego, gegen Trennung und für das, das mir Kraft gibt. Mögen dich meine Tipps inspirieren.

0.  Lerne, dich selbst vollkommen zu lieben.
Das ist die Voraussetzung und Basis für alles! So wird Selbstmitleid zu Selbstmitgefühl.

1.  Löse deine Glaubenssätze auf.
Über dich, über die Welt... deine inneren Überzeugungen prägen dich, sie hemmen und beflügeln dich. Du kannst. Ende der Geschichte. Nur, wenn du dir selbst vertraust lernst du, anderen zu vertrauen.

2.  Heile deine Beziehungen.
Lass mich “in Frieden” = ich friede = ich lasse meinen inneren Frieden nicht stören. Du entwickelst ein unendliches Mitgefühl und Feingefühl, auch wenn Menschen gemein zu dir sind. Du bist kein Opfer, und du lebst ohne Erwartungen.

3.  Komm ins Fülle-Denken.
Zwischen Reiz und Reaktion liegt der Raum, in dem du dich entscheiden kannst. Du entscheidest: Frieden beginnt bei mir. Du entscheidest, der Schmerz hört bei mir auf. Das bedeutet auch, du heilst dich selbst.

4.  Ignite your fire daily.
Kenne deine Inspirationen. Wenn wir unsere eigene Schwingung heben, und genug Leute das auch für sich tun, heben wir die Schwingung auf der Welt, und verändern sie.

5.  Arbeite mit deinem Ego (zusammen).
Frieden entsteht, wenn wir aufhören zu kämpfen. Sich zu rechtfertigen ist ein Kampf – lass ihn sein. Rechtfertige dich nicht für dich, für dein Sein, und auch nicht mit und durch etwas, z.B. mit dem Rheuma. Übernimm die Verantwortung, damit du sie nicht abgeben musst.

6.  Lebe deinen Zweck der Existenz.
Die zwei wichtigsten Tage in deinem Leben sind der Tag, an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du verstehst warum. Warum bist du hier?

7.  Hilf anderen auf ihrem Weg.
Gib das, was du haben möchtest. Gib anderen das, was du dir selbst am meisten wünschst. Durch das geben machst du die Erfahrung, das, was du möchtest, bereits empfangen zu haben.

8.  Folge deiner Intuition.
Dein Leben besteht aus 10% was passiert und 90% wie du darauf reagierst! Horche in dich hinein. Was willst du wirklich? Wofür brennst du?

9.  Mach Pausen.
Wer innehält erhält inneren Halt. Sitz ruhig einfach mal still da, genieße die “Aussicht”, wie weit du schon gekommen bist, und zwinge dich nicht jeden Tag zum Machen. Bitte kein Perfektionismus, auch nicht beim Gesundwerden!

10.  Liebe mehr – liebe andere.
Je weniger du dich selbst bewertest und deine Schatten anzuschauen lernst, desto weniger kannst du über andere urteilen, und desto mehr Mitgefühl und Miteinander entsteht.

❤ Es ist Zeit zu frieden, mehr denn je. Wunder geschehen, wo Angst zu Liebe wird. Einer trage des anderen Last. Die Welt hat sich ständig verändert, und wir uns mit ihr. Wir können uns heute nicht vorstellen, wie all das weitergehen wird und weitergehen soll, und wahrscheinlich wird es auch nicht so weitergehen wie bisher. Die Frage aller Fragen lautet:  Wie sehr willst du leben?  Und wenn wir leben wollen, werden wir gemeinsam Wege finden.