Vertrauen

Notiz an mich selbst: Stimme allem zu, was ist.

“Es ist, wie es ist, und es kommt, wie es kommt” bedeutet: Vertrau dem Prozess. Vertraue deinem Körper. Vertraue deiner Seele. Vertraue – dir. Und in diesem Vertrauen findest du dich selbst.

Die beste Art der Kontrolle ist, die Kontrolle loszulassen. Auch und gerade dann, wenn jemand etwas absagt, das von langer Hand geplant war. Hab Vertrauen, dass sich alles fügt, alle zusammenhelfen und es für dich lösen. Hör auf zu kämpfen. Gegen dich, gegen das Leben, gegen alles. Es gibt immer eine Lösung – versteif dich nicht auf den einen Weg! Surrender now.

Am 16. Juli 2019 gelang mir bei der Handtherapie ein Durchbruch, als ich die Kontrolle abgab. Der Satz “Natascha, kannst du loslassen?” bekam eine völlig neue Bedeutung. Ich habe so lange kontrolliert und festgehalten. Ich habe viel zu lange gekämpft. Ich habe einen innerlichen Shift gemacht, eine neue Technik gelernt, abzugeben und abzulegen – und loszulassen. Locker zu lassen. Mich locker zu machen. Nun hat sich so viel gelöst, so viel angestaute Angst... Angst vor dem Verlust der Kontrolle, Angst vor dem Schmerz, Angst vor dem Loslassen und allem, was danach passiert.

Im Beitrag → Transformation schrieb ich: “Es ist sehr bestärkend zu wissen bzw. das Vertrauen wieder zu haben, dass wir immer von innen nach außen handeln egal, was passiert. Man denkt, man wird von außen nach innen gesünder, doch es ist immer umgekehrt.” Das ist wahr, und wahr geworden. Je gesünder ich geworden bin, seelisch und infolge dessen auch körperlich, desto mehr konnte ich tun. Je mehr ich tun konnte, desto mehr Vertrauen bekam ich in meine Fähigkeiten. Je mehr ich mir vertraute, desto mehr tat ich. Je mehr ich tat, desto mehr gewann ich an Kraft und Beweglichkeit, und konnte noch mehr tun, und noch mehr vertrauen. Und desto gesünder wurde ich wiederrum!

Es ist eine positive Aufwärtsspirale. Ein Sog, etwas das dich zieht und trägt und du wächst über dich hinaus, und schaffst mehr als du je für möglich gehalten hast. Auch, wenn wir uns das irgendwann vorher nie im Leben vorstellen konnten: Sobald wir erlebt haben, was alles in uns steckt, können wir nicht mehr zurück. Dann wird echtes (Ver)Zweifeln unmöglich, ist nur noch ein kleines Aufflackern, damit wir aus vollem Herzen  sagen können: “Ach nee, komm lass mal. Ich vertraue lieber!”.

Unsere Power, unsere Energie, ist grenzenlos und unerschöpflich – wenn wir uns nicht selbst einschränken und klein machen und begrenzen durch “das kann ich nicht”, “das schaffe ich nie” oder “so bin ich nicht”. Ich bin unendlich. Und du bist es auch.