so lebe ich.

Zwei grundlegende Fragen bestimmen, welchen Lebensweg ich einschlage.
  1. Wie lebe ich so rücksichtsvoll, umsichtig und achtsam wie möglich für mich, meine Mitgeschöpfe und unseren Planeten?
  2. Was brauche ich wirklich und was tut mir wirklich gut in diesem Moment?
Ich möchte die Grenzen meiner eigenen Komfortzone entdecken und ständig weiter nach draußen verschieben. Perfektion ist unwichtig. Jeder Mensch macht immer das Beste, zu dem er in diesem speziellen Moment im Stande ist. Dabei weisen mir drei Sinnsprüche die Richtung.
  • Weniger ist mehr.
  • Das Leben ist eine Abenteuerreise – reise mit leichtem Gepäck, der Weg ist das Ziel.
  • Sammle nicht Dinge, sondern Momente.
Nun wird's konkret – meine Wertvorstellungen und mein Bestreben von A-Z zusammengefasst:
  • Ernährung: vegan, lokal, saisonal, bio, so viel wie möglich selber machen und auf künstliche Komponenten verzichten; auf den Appetit hören; essen, wenn ich Hunger habe und aufhören, wenn ich satt bin.
  • Geld: umwelt/ethisch korrekte Banken; prüfen, wie und worin investiert wird; Geld weckt Gier nach mehr (mehr Geld = mehr Bedürfnisse); Möglichkeiten für ein Leben ohne/mit weniger Geld prüfen.
  • Kleidung: ausleihen (Kleiderei/Tauschparties); faire, regionale Hersteller; second-hand; vegan: kein Pelz, Leder, Seide usw.; reparieren: nähen, flicken, upcyclen.
  • Konsum: langlebige Produkte; nur das Nötigste kaufen – alles Andere ausborgen; Müll vermeiden (reduce, refuse, reuse, recycle); reparieren! Was ich wirklich nicht mehr brauche, ausmisten und verschenken (Kleiderkammern in deiner Region vor Kleidertonne).
  • Körperpflege: den Körper so sein lassen, wie die Natur ihn geschaffen hat – er pflegt sich selbst; so wenig Pflegeprodukte wie möglich und das, was ich benutze, ohne schädliche Inhaltsstoffe (Aluminium, Silikon, Mikroplastik etc.); für mich bedeutet das Wasser, Kokosöl, Naturkosmetik-Shampoo, -Seife und -Deo; als Frau kann man nicht nur die Haare auf dem Kopf wachsen lassen; freie Menstruation.
  • Mitmenschen: gute Gespräche und fruchtbarer Austausch; nett sein kommt von innen und es braucht keine Erziehung; informieren, ohne zu missionieren; “we are all one and there is enough” (Neale Donald Walsch); das Staunen nicht verlieren; um Hilfe bitten und Hilfe annehmen wieder lernen.
  • Reisen: Umweltbelastung so gering wie möglich halten: Fernbus, Fahrgemeinschaft; spontan bleiben – es kann auch mal was vermeintlich “schief gehen”; Gratis-Artikel ablehnen (z.B. im Hotel-Bad).
  • Wohnen: Wieviel Platz brauche ich wirklich? Mehr Platz = mehr Zeug, vor allem “Stehrümchen” (danke Carolin Kebekus!); Ökostrom; second-hand Möbel.
  • Zum Schluss und außerdem: Dokus, Filme, Kabarett und Musik mit Tiefgang und Bezug; Weisheit statt Wissen; frische Luft, Zimmerpflanzen hegen, pflegen und bewundern, Kraft in der Natur tanken; Seelenpflege (Entspannung, Pilates, Meditation); Engagement: Zivilcourage, zur Wahl gehen, Petitionen, Demos, Hilfsprojekte, (Tier)-Adoptionen; nachfragen, neugierig bleiben!

Das ist mein Leben in Stichpunkten. Du hast Fragen dazu?